Hast du dir eigentlich schon mal WIRKLICH bewusst gemacht, was Essen für deinen Körper eigentlich ist?
Lass uns dazu doch einmal deinen Körper etwas auseinandernehmen.
Nein, keine Angst, nicht wortwörtlich ;-)
Der Grossteil deines Körpers ist Wasser. Das befindet sich sowohl innerhalb als auch ausserhalb, also zwischen deinen Zellen.
Schon mal Grund genug, sich darüber Gedanken zu machen, was wir da an Flüssigkeiten zu uns nehmen - und was da so alles im Wasser herumschwimmt, das wir täglich trinken.
Auf Platz zwei, je nachdem wie sportlich aktiv du bist und auch je nach Chromosomenpaar, das du abbekommen hast: Fett und / oder Eiweiss.
Es folgen, in absteigender Reihenfolge: Mineralien, Kohlenhydrate und zuletzt Vitamine und Spurenelemente.
Und was bedeutet das jetzt genau? Was kannst du mit dieser Info anfangen?
Damit dieses Wunderwerk, dein Körper, weiterhin so funktioniert, wie du das gerne möchtest, darfst du es mit den richtigen Energieträgern, mit den richtigen Baustoffen und mit den richtigen Informationen versorgen. Und zwar richtig für dich und deine aktuelle Lebenssituation.
Das wird umso wichtiger, je mehr Stress und Hektik du in deinem Alltag hast.
Denn Stress frisst Ressourcen. Und wenn du diese nicht oder nicht genug nachfüllst, zahlst du die Rechnung mit Müdigkeit, Gereiztheit und irgendwann mit totaler Erschöpfung und Burnout.
Ich weiss, wie verlockend es gerade bei Stress sein kann, dann einfach zur Fertigpizza oder den Tortellini aus dem Kühlregal zu greifen.
Gerade diese Produkte bestehen aber leider oft aus sehr vielen schnell verfügbaren Kohlenhydraten und sehr ungünstigen Fetten. Und allzu viele hochwertige Proteine sind darin auch nicht enthalten, von Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen ganz zu schweigen...
Achte daher besonders in stressigen Phasen darauf, dass auf deinem Teller möglichst viel von dem ist, was dein Körper brauchen kann.
Das kann z.B. so aussehen: 50% Gemüse (nein, Ketchup zählt nicht...), 25% Eiweiss (möglichst wenig verarbeitet), den Rest füllst du mit möglichst naturbelassenen Kohlenhydraten und gesunden Fetten.
Wenn dein Teller noch nicht so aussieht, nähere dich einfach Stück für Stück an, mit einer Portion Gemüse mehr bei deiner nächsten Mahlzeit hast du schon einen riesigen Schritt in die richtige Richtung gemacht.
Deine Gedanken sind eine Gewohnheit, die du neu programmieren kannst.
Doch dazu musst du auch mal neue Gedanken denken. Wenn du jeden Abend damit haderst, was du alles noch tun wolltest und heute wieder nicht geschafft hast - mit welchem Gefühl schläfst du dann wohl ein?
Umgekehrt: wenn du dir geistig all das nochmals zurückrufst, was dir heute gelungen ist, wem du eine kleine Freude machen konntest, was du alles erreicht hast - ist doch gleich viel angenehmer, nicht wahr?
Lass mich das dieses Mal an einem anderen Beispiel erklären.
Angenommen, du möchtest abnehmen. Besonders in diesem Bereich suchen sehr viele nach der magischen Wunderpille, nach der magischen Fett-weg-Spritze - oder zum Teil nach einer allerhöchstens 5 Wochen dauernden, einmaligen Diät, die einmal alles ändern soll - damit sie anschliessend genau so weitermachen können wie bisher.
In den meisten Fällen funktioniert das sogar ganz gut. Das Übergewicht, bzw. das überschüssige Fett ist weg.
Für einen kurzen Moment sind diese Menschen dann enorm glücklich. Und kehren dann wieder zu ihrem vorherigen, "normalen" Lebensstil zurück.
Und was passiert dann?
Genau, der berühmte Jojo-Effekt. Das, was sie in die prekäre Lage gebracht hat - der sesshafte Lebensstil, die Pizza und der Wein jeden Abend bei Netflix - all das hat jetzt genau den gleichen Effekt wie zuvor. Meistens geht es sogar noch schneller, weil sich der Körper noch an das "alte" Gewicht vor der Diät erinnert.
...
Unser Verstand ist ein enorm machtvolles Werkzeug.
Und doch kann er uns austricksen, wenn wir nicht ordentlich damit umgehen. Z.B. indem wir nicht darauf achten, womit wir etwas vergleichen.
Woran merkst du denn, dass es dir “gut” geht? Also so wirklich gut gehen.
Vielleicht vergleichst du es mit deiner letzten Erkältung. Oder dem letzten Mal, als du die Grippe hattest. Oder dieses eine Mal, als du dir den Knöchel verstaucht hattest.
Ja klar, dann geht es dir gerade vielleicht hervorragend.
Aber was ist mit anderen Vergleichswerten?
Vielleicht fiel es dir als Kind so viel leichter, eine Treppe nicht einfach nur hochzugehen, sondern vielleicht sogar zu rennen? Hattest du nicht mal viel mehr Energie? Gab es da nicht mal diese Tage, an denen du Bäume ausreissen und Berge versetzen konntest?
Und im Vergleich mit diesen Tagen, wie gut geht es dir heute?
Achte doch diese kommende Woche einmal ganz gezielt darauf, womit du was vergleichst.
Ich wünsche dir viele spannende ...
Es scheint allen genau gleich zu gehen.
Das bestätigen dir auch unzählige Memes...
Es ist also "normal" nachmittags müde zu sein. Montage und den Wecker zu hassen.
Und was, wenn das alles einfach NICHT normal ist?
Und selbst wenn es "normal" wäre - willst du diesem "Normalzustand" entsprechen oder willst du mehr?
Ich wette, du willst du mehr. Sonst hättest du nicht weitergelesen.
Also, worauf wartest du noch? Du weisst doch auch, dass es auch anders geht - und dass es sich einfach soooo viel besser anfühlt, auch den Nachmittag nicht im Halbschlaf sondern voller Energie und Motivation und guter Laune anzugehen. Und das beste: das kann sogar bis abends anhalten. Sodass du noch Energie für deine Familie, deine privaten Ziele, für Weiterbildungen - vielleicht sogar ein Side-Business - hast.
Wenn du auch mehr - und nicht "normal" - sein willst, dann bin ich die richtige Mentorin für dich.
Wie war die vergangene Woche für dich?
Spürst du die Energie und den Antrieb?
Das ist die Kraft, die in deinem "Warum", deinem Lebenssinn, deinem Purpose steckt.
Wenn du danach lebst, und entsprechende Ziele verfolgst und dazu passenden Tätigkeiten nachgehst, verstärkt sich diese Energie immer mehr.
Wenn du dagegen verstösst, dich zu Dingen zwingst (oder dich zwingen lässt), die du eigentlich nicht tun willst, raubt dir das die Energie.
Was heisst das jetzt langfristig?
In einem Wort: dranbleiben.
Wenn dir weitere Punkte für deine Hassliste einfallen, notiere sie. Und finde Wege, genau das zu delegieren, loszuwerden, anderen zu helfen, das loszuwerden, die Essenz davon nicht mehr zu tun. Und finde das für dich passende Gegenteil dazu, verstärke das, hilf anderen, das zu erreichen.
Und behalte auch die bisher gesammelten Punkte im Blick.
Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum jeden Tag ein kleines Stück vorwärts zu kommen. Jeden Tag ein wenig besser zu sein, ein wenig ...
Hattest du schon die eine oder andere Erkenntnis aus der Übung der vergangenen Woche?
Hier nochmals, was wir bisher gemacht haben:
1. Hassliste geschrieben, während mindestens einer Woche weitere Punkte gesammelt und ebenfalls aufgeschrieben
2. Extraktion der Essenz aus den einzelnen Punkten auf der Hassliste - ebenfalls als Liste festgehalten
3. Uns selbst im Alltag kritisch hinterfragt, wo wir diese Essenz selber anderen (oder auch uns selbst) antun und uns bemüht, diese Verhaltensweisen zu stoppen
Jetzt machen wir die Umkehrung des Ganzen.
Nimm dir also deine abstrakte Hassliste, die aus Schritt Nummer 2, und erstelle für jeden einzelnen Punkt das Gegenteil.
Also wenn da zum Beispiel steht: "immer wieder dasselbe tun" wäre das Gegenteil "immer wieder Neues ausprobieren".
Versuch bei diesem Schritt nicht zu sehr zu zerdenken, ob das wirklich das ist was du willst. Mach das erst mal mechanisch, wie eine Hausaufgabe.
Das Denken kommt erst, wenn du die Liste fertig hast. Jetzt darfst...