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Wochenende vorbei.

Wenn du gerade mit den ersten Anzeichen eines Burnouts zu kömpfen hast, wird allein dieser Umstand vielleicht Gedanken wie die folgenden bei dir auslösen:

“Wie schön wäre es doch, so zu sein, wie all die Menschen, denen ihre Arbeit Spass macht.

Wie einfach das Leben doch wäre, wenn es mir egal wäre, was ich beruflich mache, wie scheinbar bei vielen meiner Kollegen...

Und wie viel einfacher wäre meine Arbeit, wenn dieser eine Kollege sich endlich mal mehr Mühe geben würde.”

Spürst du auch den Vergleich in all diesen Aussagen? Vielleicht sogar den Stress, der mit dem Drang einhergeht, “besser” zu werden?

Du schaust dir andere Menschen an, vergleichst dich mit ihnen, spürst entweder Verlangen oder Überheblichkeit.

Weder das eine noch das andere macht dich wirklich glücklich und zufrieden mit dir.

Der Vergleich in jeglicher Richtung nagt an deinem Selbstwert.

Und es gibt überhaupt keinen Grund, das zu tun. Es ist lediglich ein Relikt aus der Schule, als du dich mit Klassenkameraden ausgetauscht hast, wer die bessere Note hat.

Auch wenn es sich in den Beurteilungen, Jobinterviews und Mitarbeitergesprächen bis heute so anfühlt: du stehst mit niemandem in Konkurrenz. Wenn überhaupt, dann höchstens mit dir selbst von gestern.

Überleg mal: jeder ist ein wenig anders aufgewachsen. Jeder hat andere Erlebnisse, die ihn geprägt haben. Jeder bringt unterschiedliche Vorerfahrungen und Wissen mit. Manches davon kann dir helfen, anderes kann dich bremsen - und das meiste davon, ohne dass du oder irgendjemand sonst sich dessen bewusst ist.

Wenn du dir den Vergleich bisher gewohnt warst, wird es ein langes, aber enorm lohnenwertes Training, um das loszulassen. Wie wäre es, wenn du diese Woche damit beginnst?

Immer wenn du dich dabei erwischst, wie du dich in irgendeiner Weise vergleichst, halte kurz inne. Mach dir bewusst, dass es dir nichts bringt, dass es keinen Sinn macht und freu dich kurz darüber, dass du es bemerkt hast.

Das klingt vielleicht seltsam, aber probier das einfach mal aus, und beobachte, wie sich das auf deinen Selbstwert - und damit auf dein Stresslevel - auswirkt.

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Wie wär's mit etwas mehr Freude in deinem Leben?

Deine Gedanken sind eine Gewohnheit, die du neu programmieren kannst.

Doch dazu musst du auch mal neue Gedanken denken. Wenn du jeden Abend damit haderst, was du alles noch tun wolltest und heute wieder nicht geschafft hast - mit welchem Gefühl schläfst du dann wohl ein?

Umgekehrt: wenn du dir geistig all das nochmals zurückrufst, was dir heute gelungen ist, wem du eine kleine Freude machen konntest, was du alles erreicht hast - ist doch gleich viel angenehmer, nicht wahr?

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Wusstest du, dass Abkürzungen nur getarnte Umwege sind?

Lass mich das dieses Mal an einem anderen Beispiel erklären.

Angenommen, du möchtest abnehmen. Besonders in diesem Bereich suchen sehr viele nach der magischen Wunderpille, nach der magischen Fett-weg-Spritze - oder zum Teil nach einer allerhöchstens 5 Wochen dauernden, einmaligen Diät, die einmal alles ändern soll - damit sie anschliessend genau so weitermachen können wie bisher.

In den meisten Fällen funktioniert das sogar ganz gut. Das Übergewicht, bzw. das überschüssige Fett ist weg.

Für einen kurzen Moment sind diese Menschen dann enorm glücklich. Und kehren dann wieder zu ihrem vorherigen, "normalen" Lebensstil zurück.

Und was passiert dann?

Genau, der berühmte Jojo-Effekt. Das, was sie in die prekäre Lage gebracht hat - der sesshafte Lebensstil, die Pizza und der Wein jeden Abend bei Netflix - all das hat jetzt genau den gleichen Effekt wie zuvor. Meistens geht es sogar noch schneller, weil sich der Körper noch an das "alte" Gewicht vor der Diät erinnert.

...

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Woher weisst du, dass es dir "gut" geht? Oder besser gesagt, woher weisst du, wie gut es dir eigentlich gehen könnte?

Unser Verstand ist ein enorm machtvolles Werkzeug.

Und doch kann er uns austricksen, wenn wir nicht ordentlich damit umgehen. Z.B. indem wir nicht darauf achten, womit wir etwas vergleichen.

Woran merkst du denn, dass es dir “gut” geht? Also so wirklich gut gehen.

Vielleicht vergleichst du es mit deiner letzten Erkältung. Oder dem letzten Mal, als du die Grippe hattest. Oder dieses eine Mal, als du dir den Knöchel verstaucht hattest.

Ja klar, dann geht es dir gerade vielleicht hervorragend.

Aber was ist mit anderen Vergleichswerten?

Vielleicht fiel es dir als Kind so viel leichter, eine Treppe nicht einfach nur hochzugehen, sondern vielleicht sogar zu rennen? Hattest du nicht mal viel mehr Energie? Gab es da nicht mal diese Tage, an denen du Bäume ausreissen und Berge versetzen konntest?

Und im Vergleich mit diesen Tagen, wie gut geht es dir heute?

Achte doch diese kommende Woche einmal ganz gezielt darauf, womit du was vergleichst.

Ich wünsche dir viele spannende ...

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Einfach mal die Seele baumeln lassen. Nichts tun. Nicht zwanghaft produktiv sein müssen.

Undenkbar?

War es für mich früher auch.

Deine Gedanken zum Nichtstun - und deine Bewertung, wer du bist, wenn du (mal) "nichts" tust - sind das eine.

Das andere ist dein Körper. Was wäre, wenn dein Gehirn gar nicht die Nährstoffe hätte, und somit nicht in der Lage sein kann, andere Gedanken zu denken?

Was wäre, wenn selbst "Erwachsenen-ADHS", das oft mit Burnout, Zwangsstörungen und Ängsten einhergeht, nur ein Symptom einer unzureichenden Nährstoffzufuhr ist?

Und wenn dann die Nährstofftanks erst mal richtig gefüllt sind, "funktioniert" auf einmal auch alles andere: neue Gewohnheiten aufbauen, alte, zwanghafte (Gedanken-)Muster loslassen, das zwanghafte Kreisen und hin und her wälzen der immer gleichen Gedanken und alten Verletzungen, die Idee, alles um dich herum kontrollieren zu müssen, um dich annähernd sicher zu fühlen. Der Perfektionismus verschwindet und der innere Kritiker wird leiser und leiser....

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Antidepressiva - es klingt so verlockend...

Eine kleine Pille jeden Tag, und du bist wieder happy, ausgeglichen, kannst wieder schlafen...

Deine depressiven Gedanken - einfach weg.

Das Gedankenkarussell steht endlich still.

Und du kannst wieder “funktionieren” und deinen Alltag bewältigen.

Leider ist es nicht so einfach. Und selbst wenn es so wäre, hat am Ende doch alles seine Kosten, in Form von Nebenwirkungen und Mangelerscheinungen:

  • SSRI (z.B. Citalopram, Sertralin): Schlafstörungen, emotionale Abstumpfung, erhöhte Suizidgefahr – besonders bei jungen Menschen.

  • Trizyklische Antidepressiva (z.B. Amitriptylin): Erhöhte depressive Verstimmung, starke Gewichtszunahme und extreme Müdigkeit.

  • Neuroleptika (z.B. Quetiapin): Extreme Gewichtszunahme, Sedierung und paradoxerweise depressive Symptome.

Und wie wirksam sind Antidepressiva wirklich? Viele Studien zeigen, dass die Wirkung vieler Antidepressiva kaum besser ist als ein Placebo. Oft werden verschiedene Medikamente ausprobiert, ...

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Schlaflose Nacht?

Was hast du schon alles versucht, um endlich wieder schnell einschlafen zu können?

Meditation?

Entspannungsübungen?

Alkohol...? Schlafmittel...?

Wenn scheinbar nichts hilft - und du keine Lust hast, langfristig von irgendwelchen Substanzen abhängig zu werden - dann wirf unbedingt mal einen Blick auf deine Versorgung mit Mikronährstoffen.

Wie soll denn dein Körper Melatonin, das Schlafhormon, produzieren, wenn die notwendigen Bausteine nicht zur Verfügung stehen? Da kannst du meditieren so viel du willst... (wobei es ohne bestimmte Nährstoffe auch schwierig werden dürfte, diesen ruhigen, entspannten, meditativen Zustand zu erreichen...)

Mit einigen Nährstoffen kannst du übrigens relativ bedenkenlos experimentieren, allen voran Magnesium und die wasserlöslichen Vitamine.

Insbesondere im Zusammenhang mit Stress und Burnout solltest du auf eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen achten. Wenn du diese in Eigenregie ausprobieren möchtest, halte dich aber bitte unbedingt an...

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