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Wie bereits im letzten Post angekündigt, folgt hier der 2. Rat. Versuch es einmal und vielleicht passt dieser ja gerade.

Gerade wenn wir grosse Ziele verfolgen, scheint es oft so, dass wir im Vergleich dazu noch gar nichts erreicht haben. Der Vergleichswert, den unser Verstand herbei zieht, um das vergangene Jahr zu bewerten, ist die Zukunft, die immer noch nicht da ist. Und die irgendwie immer weiter weg zu rücken scheint - oder zumindest nicht näher...

Doch wenn du dir nur diese Brille aufsetzt, ist Frust schon fast vorporgrammiert.

Was du wirklich willst ist eine ehrliche Rückschau und Auswertung der grössten Hindernisse. Keine Bewertung, kein Perfektionismus. Einfach nur neutrale Analytik - im ersten Schritt - und grosse Freude über all das, was du erreicht hast - im zweiten Schritt.

Nimm also als Vergleichswert: du vor einem Jahr vs. heute. Was hast du alles erreicht? In welchen Bereichen hast du dich verbessert? Was hast du alles geschafft?

Und mach dir doch auch mal den Spass: du vor 5 oder 10 Jahren vs. heute. Möglicherweise bist du ein völlig anderer Mensch als damals. Auf so vielen Ebenen.

Mach dir eine Liste mit all deinen Erfolgen. Versuch dabei erstmal neutral zu bleiben und schreibe dir wirklich jede noch so kleine Verbesserung auf.

Werte aber auch aus, wo du immer wieder hängen bleibst. Was hast du dir immer wieder vorgenommen, und irgendwie ging da einfach nie etwas voran...? Woran lag das? Wie könntest du diese Hindernisse umgehen? Brauchst du da vielleicht einfach mal Hilfe von jemandem, der sich auskennt? Wen in deinem Umfeld kennst du, der genau DAS richtig gut hinbekommt, sodass du - vielleicht tief in dir - sogar Neid verspürst? Genau diesen Menschen solltest du dazu befragen. Was braucht es, um dieses für dich so schwierige Ziel zu erreichen? Und was macht dieser Mensch anders als du, dass es diesem Menschen (scheinbar) so leicht fällt?

Vielleicht merkst du schon, wie durch diese Analyse die ganze negative Emotion verpufft.

Und am Ende, damit du wirklich voller Energie und mit einem guten Gefühl aus dieser Übung rausgehst: klopf dir mal ordentlich auf die Schulter für all deine Erfolge. Feiere dich. Freu dich, was du alles geschafft hast und was du alles kannst. Mach dir vor allem bewusst, dass nichts davon selbstverständlich ist. So, wie du Menschen siehst, denen das leicht fällt, was dir schwer fällt, geht es auch anderen umgekehrt mit dir. Auch dir fallen Dinge leicht, die anderen schwer fallen. Wer weiss, vielleicht sogar genau der Person, auf die du bisher neidisch warst?

Wie cool wäre es denn, wenn ihr euch gegenseitig helfen könntet...?

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Wie wär's mit etwas mehr Freude in deinem Leben?

Deine Gedanken sind eine Gewohnheit, die du neu programmieren kannst.

Doch dazu musst du auch mal neue Gedanken denken. Wenn du jeden Abend damit haderst, was du alles noch tun wolltest und heute wieder nicht geschafft hast - mit welchem Gefühl schläfst du dann wohl ein?

Umgekehrt: wenn du dir geistig all das nochmals zurückrufst, was dir heute gelungen ist, wem du eine kleine Freude machen konntest, was du alles erreicht hast - ist doch gleich viel angenehmer, nicht wahr?

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Wusstest du, dass Abkürzungen nur getarnte Umwege sind?

Lass mich das dieses Mal an einem anderen Beispiel erklären.

Angenommen, du möchtest abnehmen. Besonders in diesem Bereich suchen sehr viele nach der magischen Wunderpille, nach der magischen Fett-weg-Spritze - oder zum Teil nach einer allerhöchstens 5 Wochen dauernden, einmaligen Diät, die einmal alles ändern soll - damit sie anschliessend genau so weitermachen können wie bisher.

In den meisten Fällen funktioniert das sogar ganz gut. Das Übergewicht, bzw. das überschüssige Fett ist weg.

Für einen kurzen Moment sind diese Menschen dann enorm glücklich. Und kehren dann wieder zu ihrem vorherigen, "normalen" Lebensstil zurück.

Und was passiert dann?

Genau, der berühmte Jojo-Effekt. Das, was sie in die prekäre Lage gebracht hat - der sesshafte Lebensstil, die Pizza und der Wein jeden Abend bei Netflix - all das hat jetzt genau den gleichen Effekt wie zuvor. Meistens geht es sogar noch schneller, weil sich der Körper noch an das "alte" Gewicht vor der Diät erinnert.

...

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Woher weisst du, dass es dir "gut" geht? Oder besser gesagt, woher weisst du, wie gut es dir eigentlich gehen könnte?

Unser Verstand ist ein enorm machtvolles Werkzeug.

Und doch kann er uns austricksen, wenn wir nicht ordentlich damit umgehen. Z.B. indem wir nicht darauf achten, womit wir etwas vergleichen.

Woran merkst du denn, dass es dir “gut” geht? Also so wirklich gut gehen.

Vielleicht vergleichst du es mit deiner letzten Erkältung. Oder dem letzten Mal, als du die Grippe hattest. Oder dieses eine Mal, als du dir den Knöchel verstaucht hattest.

Ja klar, dann geht es dir gerade vielleicht hervorragend.

Aber was ist mit anderen Vergleichswerten?

Vielleicht fiel es dir als Kind so viel leichter, eine Treppe nicht einfach nur hochzugehen, sondern vielleicht sogar zu rennen? Hattest du nicht mal viel mehr Energie? Gab es da nicht mal diese Tage, an denen du Bäume ausreissen und Berge versetzen konntest?

Und im Vergleich mit diesen Tagen, wie gut geht es dir heute?

Achte doch diese kommende Woche einmal ganz gezielt darauf, womit du was vergleichst.

Ich wünsche dir viele spannende ...

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Es scheint allen genau gleich zu gehen.

Das bestätigen dir auch unzählige Memes...

Es ist also "normal" nachmittags müde zu sein. Montage und den Wecker zu hassen.

Und was, wenn das alles einfach NICHT normal ist?

Und selbst wenn es "normal" wäre - willst du diesem "Normalzustand" entsprechen oder willst du mehr?

Ich wette, du willst du mehr. Sonst hättest du nicht weitergelesen.

Also, worauf wartest du noch? Du weisst doch auch, dass es auch anders geht - und dass es sich einfach soooo viel besser anfühlt, auch den Nachmittag nicht im Halbschlaf sondern voller Energie und Motivation und guter Laune anzugehen. Und das beste: das kann sogar bis abends anhalten. Sodass du noch Energie für deine Familie, deine privaten Ziele, für Weiterbildungen - vielleicht sogar ein Side-Business - hast.

Wenn du auch mehr - und nicht "normal" - sein willst, dann bin ich die richtige Mentorin für dich.

Dranbleiben - Lebe dein Warum

Wie war die vergangene Woche für dich?
Spürst du die Energie und den Antrieb?

Das ist die Kraft, die in deinem "Warum", deinem Lebenssinn, deinem Purpose steckt.

Wenn du danach lebst, und entsprechende Ziele verfolgst und dazu passenden Tätigkeiten nachgehst, verstärkt sich diese Energie immer mehr.

Wenn du dagegen verstösst, dich zu Dingen zwingst (oder dich zwingen lässt), die du eigentlich nicht tun willst, raubt dir das die Energie.

Was heisst das jetzt langfristig?

In einem Wort: dranbleiben.

Wenn dir weitere Punkte für deine Hassliste einfallen, notiere sie. Und finde Wege, genau das zu delegieren, loszuwerden, anderen zu helfen, das loszuwerden, die Essenz davon nicht mehr zu tun. Und finde das für dich passende Gegenteil dazu, verstärke das, hilf anderen, das zu erreichen.

Und behalte auch die bisher gesammelten Punkte im Blick.

Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum jeden Tag ein kleines Stück vorwärts zu kommen. Jeden Tag ein wenig besser zu sein, ein wenig ...

Finde dein Warum - das Gegenteil deiner Hassliste

Hattest du schon die eine oder andere Erkenntnis aus der Übung der vergangenen Woche?

Hier nochmals, was wir bisher gemacht haben:

1. Hassliste geschrieben, während mindestens einer Woche weitere Punkte gesammelt und ebenfalls aufgeschrieben
2. Extraktion der Essenz aus den einzelnen Punkten auf der Hassliste - ebenfalls als Liste festgehalten
3. Uns selbst im Alltag kritisch hinterfragt, wo wir diese Essenz selber anderen (oder auch uns selbst) antun und uns bemüht, diese Verhaltensweisen zu stoppen

Jetzt machen wir die Umkehrung des Ganzen.

Nimm dir also deine abstrakte Hassliste, die aus Schritt Nummer 2, und erstelle für jeden einzelnen Punkt das Gegenteil.

Also wenn da zum Beispiel steht: "immer wieder dasselbe tun" wäre das Gegenteil "immer wieder Neues ausprobieren".

Versuch bei diesem Schritt nicht zu sehr zu zerdenken, ob das wirklich das ist was du willst. Mach das erst mal mechanisch, wie eine Hausaufgabe.

Das Denken kommt erst, wenn du die Liste fertig hast. Jetzt darfst...

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