Durch welche Brille schaust du lieber auf deine Welt?
Alles nur gegen dich und scheinbar will jeder deinen Erfolg verhindern?
Oder geschieht alles für dich - gut wie schlecht?
“Ich bin halt ein Pessimist - aber so kann ich wenigstens nicht enttäuscht werden!” denkst du dir vielleicht...
Ok, erstens: Wer oder was du SEIN willst, liegt ganz bei dir. Du kannst dich für den einen oder anderen Weg entscheiden und es durch diese Entscheidung ändern. Nicht von heute auf morgen, aber Schritt für Schritt, Gedanke für Gedanke.
Zweitens: Ich spreche an dieser Stelle nicht von Erwartungen und Hoffnungen an die Zukunft. Ich möchte darauf hinaus, dass du das, was dir gerade geschieht oder auch schon geschehen ist, anders einordnest.
Und besonders spannend wird das mit den negativen Erfahrungen in unserem Leben.
Versuch einmal folgendes: denke an ein Erlebnis, weit in der Vergangenheit, von dem du sagen würdest, das es etwas schlechtes war. Hast du was?
Sehr gut, und jetzt stell dir dazu einmal folgende Fragen: Was konnte ich dadurch lernen? Welchen Vorteil konnte ich daraus ziehen? Was hat sich aus heutiger Sicht Gutes aus dieser Situation ergeben, das auf anderen Wegen nur sehr unwahrscheinlich geschehen wäre?
Vielleicht ein schlimmer Streit, der dir aber neue Sichtweisen, mehr Resilienz und am Ende eine noch engere und vertrautere Verbindung mit dem anderen Menschen beschert hat?
Vielleicht eine Krankheit oder eine psychische Krise, die aber dein Interesse am Thema Gesundheit geweckt hat und dadurch deine und die Gesundheit deiner Liebsten aufs nächste und übernächste Level gehoben hat?
Vielleicht auch eine Erfahrung, vor der du dich ewig gefürchtet hast - und als sie dann da war, war es gar nicht so schlimm und so schwierig das zu meistern. Und nachdem das dann überstanden war, fühltest du dich gestärkt. Nur schon deshalb, weil diese eine Angst nun keinen Einfluss mehr auf dich hat.
Was auch immer es bei dir war - wenn du es früher so beobachten konntest, wieso sollte es in der Zukunft anders sein, mit all den schrecklichen Dingen, die dir jetzt gerade geschehen?
Mach dich auf die Suche nach den Vorteilen. Du wirst sie ganz bestimmt finden.
Und falls du Hilfe brauchst, du weisst ja, wie du mich kontaktieren kannst. Erstgespräch ist gratis. 😉
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Deine Gedanken sind eine Gewohnheit, die du neu programmieren kannst.
Doch dazu musst du auch mal neue Gedanken denken. Wenn du jeden Abend damit haderst, was du alles noch tun wolltest und heute wieder nicht geschafft hast - mit welchem Gefühl schläfst du dann wohl ein?
Umgekehrt: wenn du dir geistig all das nochmals zurückrufst, was dir heute gelungen ist, wem du eine kleine Freude machen konntest, was du alles erreicht hast - ist doch gleich viel angenehmer, nicht wahr?
Lass mich das dieses Mal an einem anderen Beispiel erklären.
Angenommen, du möchtest abnehmen. Besonders in diesem Bereich suchen sehr viele nach der magischen Wunderpille, nach der magischen Fett-weg-Spritze - oder zum Teil nach einer allerhöchstens 5 Wochen dauernden, einmaligen Diät, die einmal alles ändern soll - damit sie anschliessend genau so weitermachen können wie bisher.
In den meisten Fällen funktioniert das sogar ganz gut. Das Übergewicht, bzw. das überschüssige Fett ist weg.
Für einen kurzen Moment sind diese Menschen dann enorm glücklich. Und kehren dann wieder zu ihrem vorherigen, "normalen" Lebensstil zurück.
Und was passiert dann?
Genau, der berühmte Jojo-Effekt. Das, was sie in die prekäre Lage gebracht hat - der sesshafte Lebensstil, die Pizza und der Wein jeden Abend bei Netflix - all das hat jetzt genau den gleichen Effekt wie zuvor. Meistens geht es sogar noch schneller, weil sich der Körper noch an das "alte" Gewicht vor der Diät erinnert.
...
Unser Verstand ist ein enorm machtvolles Werkzeug.
Und doch kann er uns austricksen, wenn wir nicht ordentlich damit umgehen. Z.B. indem wir nicht darauf achten, womit wir etwas vergleichen.
Woran merkst du denn, dass es dir “gut” geht? Also so wirklich gut gehen.
Vielleicht vergleichst du es mit deiner letzten Erkältung. Oder dem letzten Mal, als du die Grippe hattest. Oder dieses eine Mal, als du dir den Knöchel verstaucht hattest.
Ja klar, dann geht es dir gerade vielleicht hervorragend.
Aber was ist mit anderen Vergleichswerten?
Vielleicht fiel es dir als Kind so viel leichter, eine Treppe nicht einfach nur hochzugehen, sondern vielleicht sogar zu rennen? Hattest du nicht mal viel mehr Energie? Gab es da nicht mal diese Tage, an denen du Bäume ausreissen und Berge versetzen konntest?
Und im Vergleich mit diesen Tagen, wie gut geht es dir heute?
Achte doch diese kommende Woche einmal ganz gezielt darauf, womit du was vergleichst.
Ich wünsche dir viele spannende ...
Wie war die vergangene Woche für dich?
Spürst du die Energie und den Antrieb?
Das ist die Kraft, die in deinem "Warum", deinem Lebenssinn, deinem Purpose steckt.
Wenn du danach lebst, und entsprechende Ziele verfolgst und dazu passenden Tätigkeiten nachgehst, verstärkt sich diese Energie immer mehr.
Wenn du dagegen verstösst, dich zu Dingen zwingst (oder dich zwingen lässt), die du eigentlich nicht tun willst, raubt dir das die Energie.
Was heisst das jetzt langfristig?
In einem Wort: dranbleiben.
Wenn dir weitere Punkte für deine Hassliste einfallen, notiere sie. Und finde Wege, genau das zu delegieren, loszuwerden, anderen zu helfen, das loszuwerden, die Essenz davon nicht mehr zu tun. Und finde das für dich passende Gegenteil dazu, verstärke das, hilf anderen, das zu erreichen.
Und behalte auch die bisher gesammelten Punkte im Blick.
Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum jeden Tag ein kleines Stück vorwärts zu kommen. Jeden Tag ein wenig besser zu sein, ein wenig ...
Hattest du schon die eine oder andere Erkenntnis aus der Übung der vergangenen Woche?
Hier nochmals, was wir bisher gemacht haben:
1. Hassliste geschrieben, während mindestens einer Woche weitere Punkte gesammelt und ebenfalls aufgeschrieben
2. Extraktion der Essenz aus den einzelnen Punkten auf der Hassliste - ebenfalls als Liste festgehalten
3. Uns selbst im Alltag kritisch hinterfragt, wo wir diese Essenz selber anderen (oder auch uns selbst) antun und uns bemüht, diese Verhaltensweisen zu stoppen
Jetzt machen wir die Umkehrung des Ganzen.
Nimm dir also deine abstrakte Hassliste, die aus Schritt Nummer 2, und erstelle für jeden einzelnen Punkt das Gegenteil.
Also wenn da zum Beispiel steht: "immer wieder dasselbe tun" wäre das Gegenteil "immer wieder Neues ausprobieren".
Versuch bei diesem Schritt nicht zu sehr zu zerdenken, ob das wirklich das ist was du willst. Mach das erst mal mechanisch, wie eine Hausaufgabe.
Das Denken kommt erst, wenn du die Liste fertig hast. Jetzt darfst...
Ja, klar ist es hilfreich, wenn du mit deinem Herd nicht auf Kriegsfuss stehst.
Und es geht auch ohne. Sogar ein Wasserkocher reicht. Oder wenn es ganz schnell gehen muss: das Wissen darüber, worauf du auswärts inkl. Supermarkt achten kannst.
Einige dieser Grundprinzipien gehen wir auch im kommenden Webinar durch: am 23. März um 18:30. Hier bekommst du alle Infos und kannst dich direkt anmelden: https://www.eventbrite.ch/e/aufbluhen-statt-ausbrennen-tickets-1985185430061