"Kann ich mit Burnout eigentlich noch trainieren? Darf ich das überhaupt? Oder sollte ich das dann erst recht...?"
Vielleicht gehörst du ja auch zu den Perfektionisten, die sich noch nicht bewusst sind, wie nah das Burnout schon ist, und treibst dich einfach immer weiter zum Sport. Und gehst damit weit über deine Grenzen hinaus.
Oder möglicherweise wurdest du bereits krank geschrieben. Und jetzt hast du irgendwie den Eindruck, wenn du ja nicht mal arbeiten solltest, wie könnte dann ein Training, das ja noch viel anstrengender für den Körper ist, etwas Gutes sein?
Und nicht jeder Sport ist für jeden und in jeder Lebensphase geeignet. Auch bei Burnout, oder allgemein bei sehr viel Stress, solltest du deine Trainingsart daher mit Bedacht auswählen.
Lass uns also einmal verschiedene Trainingsformen betrachten:
In einer Studie* wurde die Auswirkung von Kraft-, Ausdauer- und Intervalltraining auf den Cortisolspiegel untersucht.
Wenig überraschend können alle drei dazu beitragen, dass wir langfristig besser mit akutem Stress umgehen können.
Wenn du aber bereits unter sehr viel Stress stehst, empfiehlt sich besonders moderates Ausdauer-Training. Der Cortisolanstieg während des Trainings ist moderat und die zusätzliche Aktivierung des Parasympathikus sorgt für Entspannung nach dem Training.
Auch vorsichtig (!) dosiertes Krafttraining ist möglich, jedoch sollte mit niedrigeren Gewichten und längeren Pausen trainiert werden.
Intervall-Training (HIIT) eignet sich hingegen während ohnehin schon stressigen Phasen nicht - auch wenn es aufgrund der grossen Zeitersparnis gerade dann besonders verlockend klingen kann. Durch die hohe Intensität wird bei dieser Trainingsform das meiste Cortisol während des Trainings freigesetzt und der Cortisolspiegel kann über mehrere Stunden nach dem Training erhöht bleiben.
Auch ich gehörte lange zu den Verrückten, die auf Teufel komm raus ihr Training weiterführen wollten. Heute besteht mein Training aus 2 Einheiten Calisthenics (Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht) pro Woche. Ausdauer und Mobility versuche ich täglich einzubauen, jedoch passe ich das an meine Tagesform und momentanes Stresslevel an. Und ich stresse mich auch nicht mehr, wenn es mal einfach gar nicht stattgefunden hat.
Wie sind deine Erfahrungen - trainierst du bei Stress? Wenn ja, auf welche Weise?
Übrigens: #Lithium ist ein essenzielles Spurenelement, siehe michael-nehls.de und seine zahlreichen Bücher.
Deshalb: Hilf mit, dass #Lithium als essenzielles Spurenelement anerkannt und auf die Zulassungsliste der Verordnung über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen wird. Z. B. indem du eines seiner Videos teilst. Vielen Dank 🤍
Deine Gedanken sind eine Gewohnheit, die du neu programmieren kannst.
Doch dazu musst du auch mal neue Gedanken denken. Wenn du jeden Abend damit haderst, was du alles noch tun wolltest und heute wieder nicht geschafft hast - mit welchem Gefühl schläfst du dann wohl ein?
Umgekehrt: wenn du dir geistig all das nochmals zurückrufst, was dir heute gelungen ist, wem du eine kleine Freude machen konntest, was du alles erreicht hast - ist doch gleich viel angenehmer, nicht wahr?
Lass mich das dieses Mal an einem anderen Beispiel erklären.
Angenommen, du möchtest abnehmen. Besonders in diesem Bereich suchen sehr viele nach der magischen Wunderpille, nach der magischen Fett-weg-Spritze - oder zum Teil nach einer allerhöchstens 5 Wochen dauernden, einmaligen Diät, die einmal alles ändern soll - damit sie anschliessend genau so weitermachen können wie bisher.
In den meisten Fällen funktioniert das sogar ganz gut. Das Übergewicht, bzw. das überschüssige Fett ist weg.
Für einen kurzen Moment sind diese Menschen dann enorm glücklich. Und kehren dann wieder zu ihrem vorherigen, "normalen" Lebensstil zurück.
Und was passiert dann?
Genau, der berühmte Jojo-Effekt. Das, was sie in die prekäre Lage gebracht hat - der sesshafte Lebensstil, die Pizza und der Wein jeden Abend bei Netflix - all das hat jetzt genau den gleichen Effekt wie zuvor. Meistens geht es sogar noch schneller, weil sich der Körper noch an das "alte" Gewicht vor der Diät erinnert.
...
Unser Verstand ist ein enorm machtvolles Werkzeug.
Und doch kann er uns austricksen, wenn wir nicht ordentlich damit umgehen. Z.B. indem wir nicht darauf achten, womit wir etwas vergleichen.
Woran merkst du denn, dass es dir “gut” geht? Also so wirklich gut gehen.
Vielleicht vergleichst du es mit deiner letzten Erkältung. Oder dem letzten Mal, als du die Grippe hattest. Oder dieses eine Mal, als du dir den Knöchel verstaucht hattest.
Ja klar, dann geht es dir gerade vielleicht hervorragend.
Aber was ist mit anderen Vergleichswerten?
Vielleicht fiel es dir als Kind so viel leichter, eine Treppe nicht einfach nur hochzugehen, sondern vielleicht sogar zu rennen? Hattest du nicht mal viel mehr Energie? Gab es da nicht mal diese Tage, an denen du Bäume ausreissen und Berge versetzen konntest?
Und im Vergleich mit diesen Tagen, wie gut geht es dir heute?
Achte doch diese kommende Woche einmal ganz gezielt darauf, womit du was vergleichst.
Ich wünsche dir viele spannende ...
Es scheint allen genau gleich zu gehen.
Das bestätigen dir auch unzählige Memes...
Es ist also "normal" nachmittags müde zu sein. Montage und den Wecker zu hassen.
Und was, wenn das alles einfach NICHT normal ist?
Und selbst wenn es "normal" wäre - willst du diesem "Normalzustand" entsprechen oder willst du mehr?
Ich wette, du willst du mehr. Sonst hättest du nicht weitergelesen.
Also, worauf wartest du noch? Du weisst doch auch, dass es auch anders geht - und dass es sich einfach soooo viel besser anfühlt, auch den Nachmittag nicht im Halbschlaf sondern voller Energie und Motivation und guter Laune anzugehen. Und das beste: das kann sogar bis abends anhalten. Sodass du noch Energie für deine Familie, deine privaten Ziele, für Weiterbildungen - vielleicht sogar ein Side-Business - hast.
Wenn du auch mehr - und nicht "normal" - sein willst, dann bin ich die richtige Mentorin für dich.
Wie war die vergangene Woche für dich?
Spürst du die Energie und den Antrieb?
Das ist die Kraft, die in deinem "Warum", deinem Lebenssinn, deinem Purpose steckt.
Wenn du danach lebst, und entsprechende Ziele verfolgst und dazu passenden Tätigkeiten nachgehst, verstärkt sich diese Energie immer mehr.
Wenn du dagegen verstösst, dich zu Dingen zwingst (oder dich zwingen lässt), die du eigentlich nicht tun willst, raubt dir das die Energie.
Was heisst das jetzt langfristig?
In einem Wort: dranbleiben.
Wenn dir weitere Punkte für deine Hassliste einfallen, notiere sie. Und finde Wege, genau das zu delegieren, loszuwerden, anderen zu helfen, das loszuwerden, die Essenz davon nicht mehr zu tun. Und finde das für dich passende Gegenteil dazu, verstärke das, hilf anderen, das zu erreichen.
Und behalte auch die bisher gesammelten Punkte im Blick.
Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum jeden Tag ein kleines Stück vorwärts zu kommen. Jeden Tag ein wenig besser zu sein, ein wenig ...
Hattest du schon die eine oder andere Erkenntnis aus der Übung der vergangenen Woche?
Hier nochmals, was wir bisher gemacht haben:
1. Hassliste geschrieben, während mindestens einer Woche weitere Punkte gesammelt und ebenfalls aufgeschrieben
2. Extraktion der Essenz aus den einzelnen Punkten auf der Hassliste - ebenfalls als Liste festgehalten
3. Uns selbst im Alltag kritisch hinterfragt, wo wir diese Essenz selber anderen (oder auch uns selbst) antun und uns bemüht, diese Verhaltensweisen zu stoppen
Jetzt machen wir die Umkehrung des Ganzen.
Nimm dir also deine abstrakte Hassliste, die aus Schritt Nummer 2, und erstelle für jeden einzelnen Punkt das Gegenteil.
Also wenn da zum Beispiel steht: "immer wieder dasselbe tun" wäre das Gegenteil "immer wieder Neues ausprobieren".
Versuch bei diesem Schritt nicht zu sehr zu zerdenken, ob das wirklich das ist was du willst. Mach das erst mal mechanisch, wie eine Hausaufgabe.
Das Denken kommt erst, wenn du die Liste fertig hast. Jetzt darfst...