Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei - doch in dir ist alles dunkel?
Für manche ist die Adventszeit die pure Freude, für andere der pure Stress, für wieder andere das tiefe, schwarze Loch...
Vielleicht erlebst du auch gerade so einen komischen Anflug von Depression und Niedergeschlagenheit. Schon wieder ein Jahr um. Schon wieder so viele Ziele nicht erreicht. Immer noch im immer gleichen Job...
Wie soll da bitte festliche Stimmung aufkommen? Und an jeder Ecke diese (scheinbare) Heuchelei - Geschenke, Spendenaufrufe, Einladungen, die in dir aber alle nur das Gefühl von Druck und Erwartungen an dich auslösen. Erwartungen, die du gerade nicht erfüllen möchtest. Viel lieber wärst du einfach allein, weit weg von all dem Trubel.
Dazu musst du folgendes wissen: ein krankes oder verletztes Tier hat den Instinkt, sich zurück zu ziehen. Wenn es nämlich etwas Ansteckendes ist, könnte das die gesamte Herde gefährden.
Auch wir Menschen haben diesen Instinkt noch immer tief in unserem Verhalten verankert.
Und Depression, ebenso wie Burnout, hat nicht nur psychische Ursachen. Je schlechter unser Körper mit Nährstoffen versorgt ist und je artfremder wir leben, desto schlechter geht es auch unserem Gehirn, desto mehr kann Stress uns negativ beeinflussen, was wiederum zu Entzündungen führt - und Entzündung steht in enger Verbindung mit dem "depressiven" Verhalten von Kranken und Verletzten und dem entsprechenden Bedürfnis nach Rückzug.
Was den meisten gerade in dieser Jahreszeit fehlt: Vitamin D. Die Sonne, wenn sie sich denn mal zeigt, steht nämlich in unseren Breitengraden seit etwa Oktober zu niedrig, als dass wir das noch selbst produzieren könnten. Prüfe also deinen Spiegel und ergänze entsprechend. Auf der Webseite der Sonnenallianz kannst du dir deinen Bedarf errechnen lassen.
Was den meisten das ganze Jahr über fehlt und wichtig ist, um Entzündungen zu regulieren: Omega 3 Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA. Und da Fisch leider nicht mehr zu empfehlen ist, brauchst du ein gutes Ergänzungsmittel. Schreib mir, falls du dazu eine Empfehlung haben möchtest.
Und zu guter Letzt noch ein psychologischer Trick: Gerade jetzt hast du an jeder Ecke die Gelegenheit, anderen zu helfen und Gutes zu tun. Besonders wenn es dir schlecht geht und du noch irgendwie die Kraft aufbringen kannst: hilf jemand anderem, der es noch schlechter hat als du. Und dann freu dich, dass du helfen konntest. Feier dich ordentlich dafür! Denn Glück, genauso wie Liebe und Wissen (und eigentlich auch alles andere), wird grösser, wenn du es teilst.
Übrigens: #Lithium ist ebenfalls ein essenzielles Spurenelement, das bei vielen im Mangel ist und einen enorm positiven Einfluss auf die Psyche hat, siehe michael-nehls.de und seine zahlreichen Bücher.
Deshalb: Hilf mit, dass #Lithium als essenzielles Spurenelement anerkannt und auf die Zulassungsliste der Verordnung über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen wird. Z. B. indem du eines seiner Videos teilst. Vielen Dank 🤍
Deine Gedanken sind eine Gewohnheit, die du neu programmieren kannst.
Doch dazu musst du auch mal neue Gedanken denken. Wenn du jeden Abend damit haderst, was du alles noch tun wolltest und heute wieder nicht geschafft hast - mit welchem Gefühl schläfst du dann wohl ein?
Umgekehrt: wenn du dir geistig all das nochmals zurückrufst, was dir heute gelungen ist, wem du eine kleine Freude machen konntest, was du alles erreicht hast - ist doch gleich viel angenehmer, nicht wahr?
Lass mich das dieses Mal an einem anderen Beispiel erklären.
Angenommen, du möchtest abnehmen. Besonders in diesem Bereich suchen sehr viele nach der magischen Wunderpille, nach der magischen Fett-weg-Spritze - oder zum Teil nach einer allerhöchstens 5 Wochen dauernden, einmaligen Diät, die einmal alles ändern soll - damit sie anschliessend genau so weitermachen können wie bisher.
In den meisten Fällen funktioniert das sogar ganz gut. Das Übergewicht, bzw. das überschüssige Fett ist weg.
Für einen kurzen Moment sind diese Menschen dann enorm glücklich. Und kehren dann wieder zu ihrem vorherigen, "normalen" Lebensstil zurück.
Und was passiert dann?
Genau, der berühmte Jojo-Effekt. Das, was sie in die prekäre Lage gebracht hat - der sesshafte Lebensstil, die Pizza und der Wein jeden Abend bei Netflix - all das hat jetzt genau den gleichen Effekt wie zuvor. Meistens geht es sogar noch schneller, weil sich der Körper noch an das "alte" Gewicht vor der Diät erinnert.
...
Unser Verstand ist ein enorm machtvolles Werkzeug.
Und doch kann er uns austricksen, wenn wir nicht ordentlich damit umgehen. Z.B. indem wir nicht darauf achten, womit wir etwas vergleichen.
Woran merkst du denn, dass es dir “gut” geht? Also so wirklich gut gehen.
Vielleicht vergleichst du es mit deiner letzten Erkältung. Oder dem letzten Mal, als du die Grippe hattest. Oder dieses eine Mal, als du dir den Knöchel verstaucht hattest.
Ja klar, dann geht es dir gerade vielleicht hervorragend.
Aber was ist mit anderen Vergleichswerten?
Vielleicht fiel es dir als Kind so viel leichter, eine Treppe nicht einfach nur hochzugehen, sondern vielleicht sogar zu rennen? Hattest du nicht mal viel mehr Energie? Gab es da nicht mal diese Tage, an denen du Bäume ausreissen und Berge versetzen konntest?
Und im Vergleich mit diesen Tagen, wie gut geht es dir heute?
Achte doch diese kommende Woche einmal ganz gezielt darauf, womit du was vergleichst.
Ich wünsche dir viele spannende ...
Einfach mal die Seele baumeln lassen. Nichts tun. Nicht zwanghaft produktiv sein müssen.
Undenkbar?
War es für mich früher auch.
Deine Gedanken zum Nichtstun - und deine Bewertung, wer du bist, wenn du (mal) "nichts" tust - sind das eine.
Das andere ist dein Körper. Was wäre, wenn dein Gehirn gar nicht die Nährstoffe hätte, und somit nicht in der Lage sein kann, andere Gedanken zu denken?
Was wäre, wenn selbst "Erwachsenen-ADHS", das oft mit Burnout, Zwangsstörungen und Ängsten einhergeht, nur ein Symptom einer unzureichenden Nährstoffzufuhr ist?
Und wenn dann die Nährstofftanks erst mal richtig gefüllt sind, "funktioniert" auf einmal auch alles andere: neue Gewohnheiten aufbauen, alte, zwanghafte (Gedanken-)Muster loslassen, das zwanghafte Kreisen und hin und her wälzen der immer gleichen Gedanken und alten Verletzungen, die Idee, alles um dich herum kontrollieren zu müssen, um dich annähernd sicher zu fühlen. Der Perfektionismus verschwindet und der innere Kritiker wird leiser und leiser....
Antidepressiva - es klingt so verlockend...
Eine kleine Pille jeden Tag, und du bist wieder happy, ausgeglichen, kannst wieder schlafen...
Deine depressiven Gedanken - einfach weg.
Das Gedankenkarussell steht endlich still.
Und du kannst wieder “funktionieren” und deinen Alltag bewältigen.
Leider ist es nicht so einfach. Und selbst wenn es so wäre, hat am Ende doch alles seine Kosten, in Form von Nebenwirkungen und Mangelerscheinungen:
SSRI (z.B. Citalopram, Sertralin): Schlafstörungen, emotionale Abstumpfung, erhöhte Suizidgefahr – besonders bei jungen Menschen.
Trizyklische Antidepressiva (z.B. Amitriptylin): Erhöhte depressive Verstimmung, starke Gewichtszunahme und extreme Müdigkeit.
Neuroleptika (z.B. Quetiapin): Extreme Gewichtszunahme, Sedierung und paradoxerweise depressive Symptome.
Und wie wirksam sind Antidepressiva wirklich? Viele Studien zeigen, dass die Wirkung vieler Antidepressiva kaum besser ist als ein Placebo. Oft werden verschiedene Medikamente ausprobiert, ...
Schlaflose Nacht?
Was hast du schon alles versucht, um endlich wieder schnell einschlafen zu können?
Meditation?
Entspannungsübungen?
Alkohol...? Schlafmittel...?
Wenn scheinbar nichts hilft - und du keine Lust hast, langfristig von irgendwelchen Substanzen abhängig zu werden - dann wirf unbedingt mal einen Blick auf deine Versorgung mit Mikronährstoffen.
Wie soll denn dein Körper Melatonin, das Schlafhormon, produzieren, wenn die notwendigen Bausteine nicht zur Verfügung stehen? Da kannst du meditieren so viel du willst... (wobei es ohne bestimmte Nährstoffe auch schwierig werden dürfte, diesen ruhigen, entspannten, meditativen Zustand zu erreichen...)
Mit einigen Nährstoffen kannst du übrigens relativ bedenkenlos experimentieren, allen voran Magnesium und die wasserlöslichen Vitamine.
Insbesondere im Zusammenhang mit Stress und Burnout solltest du auf eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen achten. Wenn du diese in Eigenregie ausprobieren möchtest, halte dich aber bitte unbedingt an...