Hast du zu wenig Probleme im Leben, um wirklich glücklich zu sein?
Klingt vielleicht erst mal komisch, doch lass mich das ausführen.
Bestimmt hattest du schon mal eine grosse Herausforderung in deinem Leben. Etwas, das dich viel Zeit und Nerven und Hirnschmalz gekostet hat. Wie hast du dich gefühlt, kurz nachdem du das gemeistert hattest? War das nicht ein Gefühl von “Yes, endlich geschafft!”?
Jetzt denkst du dir vielleicht: “Aber ich hab doch jede Menge Probleme in meinem Leben...! Ich wär froh, wenn die endlich weg wären!”
Ja, und vielleicht ist es nicht die Art von Problem, die glücklich macht.
Geh doch für dich einmal die folgenden Fragen durch:
Hast du dir diese momentanen "Probleme" selbst ausgesucht, also sind das im Kern deine Ziele, oder sind sie einfach irgendwie in dein Leben getreten?
Wie sehr wird die Lösung ein “Yes, geschafft!” bei dir auslösen - im Vergleich zu einem "endlich bin ich das los...!"?
Wie sehr kannst du die Lösung überhaupt beeinflussen?
Wenn die gute Fee all deine heutigen Probleme lösen könnte, welches Problem hättest du dann?
Und wenn du nach der Erfüllung dieses Wunsches scheinbar kein einziges Problem mehr hättest, wäre es dir dann nicht vielleicht unendlich langweilig...? Ein Gefühl von "Game over"?
Vielleicht wird dir langsam klar: Ziele sind selbst definierte "Probleme", deren Erreichung bzw. Überwindung dich mit der Zeit immer glücklicher machen. Und wenn du keine Ziele definierst, wird die Lücke der Langeweile mit neuen Problemen gefüllt. Ganz automatisch.
Das ist übrigens auch der Grund, wieso die Reichen und Schönen sich mit Affären und Drogenproblemen herumschlagen, und wieso Rentner ständig Streit mit den Nachbarn anfangen. Es gibt einfach grad nichts anderes zu tun. Keine Ziele, nichts zu erreichen, kein anderes etwas, das dieses Gefühl von "Yes, geschafft" herbeiführen könnte.
Und ohne ein grosses Ziel können selbst alltägliche Probleme zermürbend und fast unüberwindbar erscheinen. Je länger je mehr stellt sich dir so die Frage: wieso mach ich das alles eigentlich...?
Leider eine exzellente Grundlage um auszubrennen...
Doch wenn du es schaffst deinen Fokus immer wieder auf dein grosses Ziel zu richten, scheint es auf einmal so, als würden die alltäglichen Hindernisse umfallen wie Dominosteine. Scheinbar unüberwindbare Probleme werden plötzlich leicht lösbar. Und da jedes einzelne dich eine Mini-Etappe näher an dein grosses Ziel bringt, rate mal, was es bei dir auslöst und wie du dich dadurch immer häufiger fühlst?
Genau, “Yes, geschafft!”
Kennst du dein grösstes Ziel?
Wenn du magst, teile es doch in den Kommentaren! Ich bin gespannt.
Übrigens: #Lithium ist ein essenzielles Spurenelement, siehe michael-nehls.de und seine zahlreichen Bücher.
Deshalb: Hilf mit, dass #Lithium als essenzielles Spurenelement anerkannt und auf die Zulassungsliste der Verordnung über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen wird. Z. B. indem du eines seiner Videos teilst. Vielen Dank 🤍
Deine Gedanken sind eine Gewohnheit, die du neu programmieren kannst.
Doch dazu musst du auch mal neue Gedanken denken. Wenn du jeden Abend damit haderst, was du alles noch tun wolltest und heute wieder nicht geschafft hast - mit welchem Gefühl schläfst du dann wohl ein?
Umgekehrt: wenn du dir geistig all das nochmals zurückrufst, was dir heute gelungen ist, wem du eine kleine Freude machen konntest, was du alles erreicht hast - ist doch gleich viel angenehmer, nicht wahr?
Lass mich das dieses Mal an einem anderen Beispiel erklären.
Angenommen, du möchtest abnehmen. Besonders in diesem Bereich suchen sehr viele nach der magischen Wunderpille, nach der magischen Fett-weg-Spritze - oder zum Teil nach einer allerhöchstens 5 Wochen dauernden, einmaligen Diät, die einmal alles ändern soll - damit sie anschliessend genau so weitermachen können wie bisher.
In den meisten Fällen funktioniert das sogar ganz gut. Das Übergewicht, bzw. das überschüssige Fett ist weg.
Für einen kurzen Moment sind diese Menschen dann enorm glücklich. Und kehren dann wieder zu ihrem vorherigen, "normalen" Lebensstil zurück.
Und was passiert dann?
Genau, der berühmte Jojo-Effekt. Das, was sie in die prekäre Lage gebracht hat - der sesshafte Lebensstil, die Pizza und der Wein jeden Abend bei Netflix - all das hat jetzt genau den gleichen Effekt wie zuvor. Meistens geht es sogar noch schneller, weil sich der Körper noch an das "alte" Gewicht vor der Diät erinnert.
...
Unser Verstand ist ein enorm machtvolles Werkzeug.
Und doch kann er uns austricksen, wenn wir nicht ordentlich damit umgehen. Z.B. indem wir nicht darauf achten, womit wir etwas vergleichen.
Woran merkst du denn, dass es dir “gut” geht? Also so wirklich gut gehen.
Vielleicht vergleichst du es mit deiner letzten Erkältung. Oder dem letzten Mal, als du die Grippe hattest. Oder dieses eine Mal, als du dir den Knöchel verstaucht hattest.
Ja klar, dann geht es dir gerade vielleicht hervorragend.
Aber was ist mit anderen Vergleichswerten?
Vielleicht fiel es dir als Kind so viel leichter, eine Treppe nicht einfach nur hochzugehen, sondern vielleicht sogar zu rennen? Hattest du nicht mal viel mehr Energie? Gab es da nicht mal diese Tage, an denen du Bäume ausreissen und Berge versetzen konntest?
Und im Vergleich mit diesen Tagen, wie gut geht es dir heute?
Achte doch diese kommende Woche einmal ganz gezielt darauf, womit du was vergleichst.
Ich wünsche dir viele spannende ...
Einfach mal die Seele baumeln lassen. Nichts tun. Nicht zwanghaft produktiv sein müssen.
Undenkbar?
War es für mich früher auch.
Deine Gedanken zum Nichtstun - und deine Bewertung, wer du bist, wenn du (mal) "nichts" tust - sind das eine.
Das andere ist dein Körper. Was wäre, wenn dein Gehirn gar nicht die Nährstoffe hätte, und somit nicht in der Lage sein kann, andere Gedanken zu denken?
Was wäre, wenn selbst "Erwachsenen-ADHS", das oft mit Burnout, Zwangsstörungen und Ängsten einhergeht, nur ein Symptom einer unzureichenden Nährstoffzufuhr ist?
Und wenn dann die Nährstofftanks erst mal richtig gefüllt sind, "funktioniert" auf einmal auch alles andere: neue Gewohnheiten aufbauen, alte, zwanghafte (Gedanken-)Muster loslassen, das zwanghafte Kreisen und hin und her wälzen der immer gleichen Gedanken und alten Verletzungen, die Idee, alles um dich herum kontrollieren zu müssen, um dich annähernd sicher zu fühlen. Der Perfektionismus verschwindet und der innere Kritiker wird leiser und leiser....
Antidepressiva - es klingt so verlockend...
Eine kleine Pille jeden Tag, und du bist wieder happy, ausgeglichen, kannst wieder schlafen...
Deine depressiven Gedanken - einfach weg.
Das Gedankenkarussell steht endlich still.
Und du kannst wieder “funktionieren” und deinen Alltag bewältigen.
Leider ist es nicht so einfach. Und selbst wenn es so wäre, hat am Ende doch alles seine Kosten, in Form von Nebenwirkungen und Mangelerscheinungen:
SSRI (z.B. Citalopram, Sertralin): Schlafstörungen, emotionale Abstumpfung, erhöhte Suizidgefahr – besonders bei jungen Menschen.
Trizyklische Antidepressiva (z.B. Amitriptylin): Erhöhte depressive Verstimmung, starke Gewichtszunahme und extreme Müdigkeit.
Neuroleptika (z.B. Quetiapin): Extreme Gewichtszunahme, Sedierung und paradoxerweise depressive Symptome.
Und wie wirksam sind Antidepressiva wirklich? Viele Studien zeigen, dass die Wirkung vieler Antidepressiva kaum besser ist als ein Placebo. Oft werden verschiedene Medikamente ausprobiert, ...
Schlaflose Nacht?
Was hast du schon alles versucht, um endlich wieder schnell einschlafen zu können?
Meditation?
Entspannungsübungen?
Alkohol...? Schlafmittel...?
Wenn scheinbar nichts hilft - und du keine Lust hast, langfristig von irgendwelchen Substanzen abhängig zu werden - dann wirf unbedingt mal einen Blick auf deine Versorgung mit Mikronährstoffen.
Wie soll denn dein Körper Melatonin, das Schlafhormon, produzieren, wenn die notwendigen Bausteine nicht zur Verfügung stehen? Da kannst du meditieren so viel du willst... (wobei es ohne bestimmte Nährstoffe auch schwierig werden dürfte, diesen ruhigen, entspannten, meditativen Zustand zu erreichen...)
Mit einigen Nährstoffen kannst du übrigens relativ bedenkenlos experimentieren, allen voran Magnesium und die wasserlöslichen Vitamine.
Insbesondere im Zusammenhang mit Stress und Burnout solltest du auf eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen achten. Wenn du diese in Eigenregie ausprobieren möchtest, halte dich aber bitte unbedingt an...