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"Irgendwie ist mir heute nicht danach zu trainieren. Ich mach es lieber morgen..."

"Wo ist nur die Zeit hin? Ich hatte doch noch Sport machen wollen! Aber jetzt muss ich dringend noch..."

"Jetzt noch Training...? Ich bin viiel zu müde. Mir fehlt einfach die Kraft. Das würde doch sowieso nichts bringen..."

Mindestens eines davon hast du sicher auch schon gedacht, nicht wahr?

Und für tägliche Bewegung gibt es so viel mehr gute Gründe, als nur der reine Trainingseffekt. Einer davon ist die Macht der Gewohnheit.

Im Notfall ist deine tägliche Gewohnheit ab HEUTE: ich ziehe jeden Tag 1 x die Sportklamotten an. Komme was wolle. Und jeden Tag, an dem du das geschafft hast, hakst du ab, z.B. in einer App oder deinem Terminplaner oder etwas anderem, das du täglich zu sehen bekommst.

Selbst wenn du die Sportklamotten direkt danach wieder ausziehst und unter die Dusche springst, hast du damit dein Gehirn trainiert und den Automatismus gestärkt, den du eigentlich haben willst: jeden Tag ein wenig Bewegung. Bonuspunkte und extra freuen kannst du dich, wenn du das Umziehen komplett im Stehen machst ;-)

Wenn du das eine Woche lang geschafft hast, dann geh weiter zu Stufe 2: Da du ja schon die volle Montur trägst, begib dich doch direkt auch noch einen Moment auf die Matte. Die ist idealerweise dauerhaft irgendwo ausgerollt, wo du sie täglich sehen kannst. Am besten so, dass du auch darüber läufst. Stretche dich ein wenig. Bewege Arme und Beine. Lockere den Körper - und damit auch deinen Geist. Freu dich über deinen Erfolg!

Woche 3: beginne nach dem Auflockern mit Liegestützen gegen die Wand. Oder finde ein kurzes Yoga-Video auf Youtube. Oder setz dich auf einen Stuhl und steh wieder auf. Mindestens 10 Mal. Finde eine lächerlich kleine Kleinigkeit, die du täglich tun kannst. Und freu dich und feier dich, wenn du es gemacht hast.

Spätestens jetzt ist es dir in Fleisch und Blut übergegangen, dich jeden Tag zumindest mit deiner Bewegung zu beschäftigten. Und ja, behalte das unbedingt auch über die kommenden Feiertage bei! Das kostet dich ja so gut wie keine Zeit - bringt dir aber eine so viel stärkere Gewohnheit, um die andere dich spätestens dann beneiden, wenn sie bereits ihre Neujahrsvorsätze alle wieder fallen gelassen haben.

Auf dieser Gewohnheit kannst du nun weiter aufbauen. Z.B. könnte deine Yoga-Praxis von Woche zu Woche ein wenig länger werden, dein Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht immer ausgefeilter und intensiver und verteilt über die Woche, du könntest Ausdauer, Mobility oder Geschicklichkeitsübungen integrieren - oder in stressigeren Phasen deines Lebens reduzierst du die Gewohnheit wieder, so weit wie nötig, aber niemals unterhalb der "Sportklamotten anziehen"-Routine.

Was hier übrigens wirkt, ist nicht Motivation, sondern Biologie.
Wenn du die Einstiegshürde extrem klein machst, umgehst du den Teil im Gehirn, der für Widerstand, Ausreden und Aufschieben zuständig ist (also deinen Schweinehund :-))

Statt Willenskraft nutzt du Gewohnheitsmechanismen – und genau die sind auch unter Stress zuverlässig.

Übrigens: Bewegung ist nur ein Beispiel. Dasselbe Prinzip funktioniert auch bei Ernährung, Regeneration, Fokus und somit auch beim Weg aus einem Burnout und in der Prävention.

📌 Wenn du lernen willst, wie du solche Mini-Gewohnheiten gezielt nutzt,
damit sie zu deinem Leben passen – statt dich zusätzlich zu belasten –, kann ich dir zeigen, wie wir das Schritt für Schritt aufbauen.

Nicht mit Druck.
Sondern so, dass dein Nervensystem mitmacht.


Übrigens: #Lithium ist ein essenzielles Spurenelement, siehe michael-nehls.de und seine zahlreichen Bücher.
Deshalb: Hilf mit, dass #Lithium als essenzielles Spurenelement anerkannt und auf die Zulassungsliste der Verordnung über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen wird. Z. B. indem du eines seiner Videos teilst. Vielen Dank 🤍

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Wie wär's mit etwas mehr Freude in deinem Leben?

Deine Gedanken sind eine Gewohnheit, die du neu programmieren kannst.

Doch dazu musst du auch mal neue Gedanken denken. Wenn du jeden Abend damit haderst, was du alles noch tun wolltest und heute wieder nicht geschafft hast - mit welchem Gefühl schläfst du dann wohl ein?

Umgekehrt: wenn du dir geistig all das nochmals zurückrufst, was dir heute gelungen ist, wem du eine kleine Freude machen konntest, was du alles erreicht hast - ist doch gleich viel angenehmer, nicht wahr?

00:00:50
Wusstest du, dass Abkürzungen nur getarnte Umwege sind?

Lass mich das dieses Mal an einem anderen Beispiel erklären.

Angenommen, du möchtest abnehmen. Besonders in diesem Bereich suchen sehr viele nach der magischen Wunderpille, nach der magischen Fett-weg-Spritze - oder zum Teil nach einer allerhöchstens 5 Wochen dauernden, einmaligen Diät, die einmal alles ändern soll - damit sie anschliessend genau so weitermachen können wie bisher.

In den meisten Fällen funktioniert das sogar ganz gut. Das Übergewicht, bzw. das überschüssige Fett ist weg.

Für einen kurzen Moment sind diese Menschen dann enorm glücklich. Und kehren dann wieder zu ihrem vorherigen, "normalen" Lebensstil zurück.

Und was passiert dann?

Genau, der berühmte Jojo-Effekt. Das, was sie in die prekäre Lage gebracht hat - der sesshafte Lebensstil, die Pizza und der Wein jeden Abend bei Netflix - all das hat jetzt genau den gleichen Effekt wie zuvor. Meistens geht es sogar noch schneller, weil sich der Körper noch an das "alte" Gewicht vor der Diät erinnert.

...

00:01:21
Woher weisst du, dass es dir "gut" geht? Oder besser gesagt, woher weisst du, wie gut es dir eigentlich gehen könnte?

Unser Verstand ist ein enorm machtvolles Werkzeug.

Und doch kann er uns austricksen, wenn wir nicht ordentlich damit umgehen. Z.B. indem wir nicht darauf achten, womit wir etwas vergleichen.

Woran merkst du denn, dass es dir “gut” geht? Also so wirklich gut gehen.

Vielleicht vergleichst du es mit deiner letzten Erkältung. Oder dem letzten Mal, als du die Grippe hattest. Oder dieses eine Mal, als du dir den Knöchel verstaucht hattest.

Ja klar, dann geht es dir gerade vielleicht hervorragend.

Aber was ist mit anderen Vergleichswerten?

Vielleicht fiel es dir als Kind so viel leichter, eine Treppe nicht einfach nur hochzugehen, sondern vielleicht sogar zu rennen? Hattest du nicht mal viel mehr Energie? Gab es da nicht mal diese Tage, an denen du Bäume ausreissen und Berge versetzen konntest?

Und im Vergleich mit diesen Tagen, wie gut geht es dir heute?

Achte doch diese kommende Woche einmal ganz gezielt darauf, womit du was vergleichst.

Ich wünsche dir viele spannende ...

00:00:27

Einfach mal die Seele baumeln lassen. Nichts tun. Nicht zwanghaft produktiv sein müssen.

Undenkbar?

War es für mich früher auch.

Deine Gedanken zum Nichtstun - und deine Bewertung, wer du bist, wenn du (mal) "nichts" tust - sind das eine.

Das andere ist dein Körper. Was wäre, wenn dein Gehirn gar nicht die Nährstoffe hätte, und somit nicht in der Lage sein kann, andere Gedanken zu denken?

Was wäre, wenn selbst "Erwachsenen-ADHS", das oft mit Burnout, Zwangsstörungen und Ängsten einhergeht, nur ein Symptom einer unzureichenden Nährstoffzufuhr ist?

Und wenn dann die Nährstofftanks erst mal richtig gefüllt sind, "funktioniert" auf einmal auch alles andere: neue Gewohnheiten aufbauen, alte, zwanghafte (Gedanken-)Muster loslassen, das zwanghafte Kreisen und hin und her wälzen der immer gleichen Gedanken und alten Verletzungen, die Idee, alles um dich herum kontrollieren zu müssen, um dich annähernd sicher zu fühlen. Der Perfektionismus verschwindet und der innere Kritiker wird leiser und leiser....

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Antidepressiva - es klingt so verlockend...

Eine kleine Pille jeden Tag, und du bist wieder happy, ausgeglichen, kannst wieder schlafen...

Deine depressiven Gedanken - einfach weg.

Das Gedankenkarussell steht endlich still.

Und du kannst wieder “funktionieren” und deinen Alltag bewältigen.

Leider ist es nicht so einfach. Und selbst wenn es so wäre, hat am Ende doch alles seine Kosten, in Form von Nebenwirkungen und Mangelerscheinungen:

  • SSRI (z.B. Citalopram, Sertralin): Schlafstörungen, emotionale Abstumpfung, erhöhte Suizidgefahr – besonders bei jungen Menschen.

  • Trizyklische Antidepressiva (z.B. Amitriptylin): Erhöhte depressive Verstimmung, starke Gewichtszunahme und extreme Müdigkeit.

  • Neuroleptika (z.B. Quetiapin): Extreme Gewichtszunahme, Sedierung und paradoxerweise depressive Symptome.

Und wie wirksam sind Antidepressiva wirklich? Viele Studien zeigen, dass die Wirkung vieler Antidepressiva kaum besser ist als ein Placebo. Oft werden verschiedene Medikamente ausprobiert, ...

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Schlaflose Nacht?

Was hast du schon alles versucht, um endlich wieder schnell einschlafen zu können?

Meditation?

Entspannungsübungen?

Alkohol...? Schlafmittel...?

Wenn scheinbar nichts hilft - und du keine Lust hast, langfristig von irgendwelchen Substanzen abhängig zu werden - dann wirf unbedingt mal einen Blick auf deine Versorgung mit Mikronährstoffen.

Wie soll denn dein Körper Melatonin, das Schlafhormon, produzieren, wenn die notwendigen Bausteine nicht zur Verfügung stehen? Da kannst du meditieren so viel du willst... (wobei es ohne bestimmte Nährstoffe auch schwierig werden dürfte, diesen ruhigen, entspannten, meditativen Zustand zu erreichen...)

Mit einigen Nährstoffen kannst du übrigens relativ bedenkenlos experimentieren, allen voran Magnesium und die wasserlöslichen Vitamine.

Insbesondere im Zusammenhang mit Stress und Burnout solltest du auf eine ausreichende Versorgung mit B-Vitaminen achten. Wenn du diese in Eigenregie ausprobieren möchtest, halte dich aber bitte unbedingt an...

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