Du hast es geschafft (gehe ich jetzt einfach mal davon aus 😉). Du hast jetzt also diese Hassliste geschrieben und sie liegt vor dir.
Diese Woche haben wir zwei Schritte vor uns.
1. Schau dir die einzelnen Punkte genauer an. Was steckt dahinter? Was ist die Essenz dessen, was da steht? Warum genau nervt dich das?
Zum Beispiel könnte da sowas stehen wie Hausarbeit, putzen.
Die dahinterliegende Essenz könnte sein, dass es enorm repetitiv ist, dass es dich langweilt, immer wieder dasselbe tun zu müssen, dass es quasi sofort wieder dreckig ist, kaum, dass man geputzt hat, und somit nie wirklich fertig wird.
Oder auf dem Weg zur Arbeit hast du regelmässig andere Verkehrsteilnehmer, die sich einfach unmöglich verhalten. Die zu schnell fahren, zu langsam, zu riskant, die sich reindrängeln, dich nicht vorlassen...
Die Essenz könnte sein: dreistes, opportunistisches Verhalten, Ungeduld, riskantes Verhalten.
Gehe so jeden Punkt durch. Wahrscheinlich zeichnen sich jetzt bereits erste Muster ab. Manche Punkte werden in der Essenz sehr ähnlich sein. Erstelle auch daraus eine Liste - deine abstrakte Hassliste.
2. jetzt kann es unangenehm werden: wo tust du anderen Menschen - in der Essenz - genau das in klein an? Wo verhältst du dich frech und opportunistisch? Oder wo gibst du jemandem eine Aufgabe, die dieser als repetitiv und langweilig empfindet?
Finde diese kleinen Gelegenheiten und bemühe dich eine Woche lang ganz bewusst, es anders zu machen. Das muss nicht perfekt sein. Selbst, wenn du es nur bemerkst, und dir denkst "Ach ja, das wollte ich ja nicht mehr tun" - verbuche das als Sieg. Es ist der erste Schritt, um es irgendwann wirklich nicht mehr zu tun.
Freue dich, am besten jeden Abend, bevor du einschläfst, über deine Bemühungen. Und schicke diese Energie gedanklich an die Situationen und Mitmenschen, die dich bisher triggern. Vielleicht bemerkst du schon innerhalb dieser Woche, wie sich plötzlich einige dieser Situationen ändern und lösen.
Indem du dich änderst, änderst du auch deinen Fokus und deine Umstände.
Deine Gedanken sind eine Gewohnheit, die du neu programmieren kannst.
Doch dazu musst du auch mal neue Gedanken denken. Wenn du jeden Abend damit haderst, was du alles noch tun wolltest und heute wieder nicht geschafft hast - mit welchem Gefühl schläfst du dann wohl ein?
Umgekehrt: wenn du dir geistig all das nochmals zurückrufst, was dir heute gelungen ist, wem du eine kleine Freude machen konntest, was du alles erreicht hast - ist doch gleich viel angenehmer, nicht wahr?
Lass mich das dieses Mal an einem anderen Beispiel erklären.
Angenommen, du möchtest abnehmen. Besonders in diesem Bereich suchen sehr viele nach der magischen Wunderpille, nach der magischen Fett-weg-Spritze - oder zum Teil nach einer allerhöchstens 5 Wochen dauernden, einmaligen Diät, die einmal alles ändern soll - damit sie anschliessend genau so weitermachen können wie bisher.
In den meisten Fällen funktioniert das sogar ganz gut. Das Übergewicht, bzw. das überschüssige Fett ist weg.
Für einen kurzen Moment sind diese Menschen dann enorm glücklich. Und kehren dann wieder zu ihrem vorherigen, "normalen" Lebensstil zurück.
Und was passiert dann?
Genau, der berühmte Jojo-Effekt. Das, was sie in die prekäre Lage gebracht hat - der sesshafte Lebensstil, die Pizza und der Wein jeden Abend bei Netflix - all das hat jetzt genau den gleichen Effekt wie zuvor. Meistens geht es sogar noch schneller, weil sich der Körper noch an das "alte" Gewicht vor der Diät erinnert.
...
Unser Verstand ist ein enorm machtvolles Werkzeug.
Und doch kann er uns austricksen, wenn wir nicht ordentlich damit umgehen. Z.B. indem wir nicht darauf achten, womit wir etwas vergleichen.
Woran merkst du denn, dass es dir “gut” geht? Also so wirklich gut gehen.
Vielleicht vergleichst du es mit deiner letzten Erkältung. Oder dem letzten Mal, als du die Grippe hattest. Oder dieses eine Mal, als du dir den Knöchel verstaucht hattest.
Ja klar, dann geht es dir gerade vielleicht hervorragend.
Aber was ist mit anderen Vergleichswerten?
Vielleicht fiel es dir als Kind so viel leichter, eine Treppe nicht einfach nur hochzugehen, sondern vielleicht sogar zu rennen? Hattest du nicht mal viel mehr Energie? Gab es da nicht mal diese Tage, an denen du Bäume ausreissen und Berge versetzen konntest?
Und im Vergleich mit diesen Tagen, wie gut geht es dir heute?
Achte doch diese kommende Woche einmal ganz gezielt darauf, womit du was vergleichst.
Ich wünsche dir viele spannende ...
Kennst du die Gesetze von Minimum und Maximum?
Bekommst du alles was du brauchst - und von nichts zu viel?
Zumindest näherungsweise solltest du genau das anstreben.
Denn du bist, was du isst: Deine Energie stammt aus deinem Essen, dein Körper wird daraus aufgebaut und damit repariert - und somit hängt auch deine Leistungsfähigkeit, dein Denken, dein Erfolg und dein Glücklichsein von dem ab, was du in dich aufnimmst.
Vielleicht bist du mit deinen momentanen Ergebnissen nicht zufrieden. Dein Körper teilt dir genau das mit - über Symptome.
Du kannst die Symptome weiter ignorieren, schön reden, oder mit Medikamenten übertünchen.
Oder du schaust hin.
Ein zweites Paar Augen kann dabei übrigens sehr hilfreich sein. 😉
Erstgespräch mit mir ist kostenlos - den Link zum Buchungstool (Calendly) findest du auf meinem Profil.
Es ist kein Zufall, dass du genau dann krank wirst, wenn du Ferien hast.
Es ist ein Symptom dafür, dass du den Bogen schon länger überspannt hast. Wenn du genau in dich hinein fühlst, bemerkst du es: im Alltag hast du die ganze Zeit eine hohe Grundanspannung. Jeden Tag. Und sogar jede Nacht.
Du bist andauernd im Alarm-Modus. In der Steinzeit ist das vergleichbar mit einer konstanten Flucht vor einem Säbelzahntiger - und damit sind sämtliche Funktionen deines Körpers heruntergefahren, die eine Flucht oder einen Kampf erschweren würden.
Wenn dann endlich die Entspannung kommt, hat dein System so einiges nachzuholen... Und hat endlich eine Lücke, um dir zu sagen: so geht es nicht weiter!
Bitte hör darauf. Und es ist leichter als du denkst.
Lass dich überzeugen: buch dir einen Call. Erstberatung ist gratis - damit wir uns beide überzeugen können, dass wir zueinander passen.
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Es scheint allen genau gleich zu gehen.
Das bestätigen dir auch unzählige Memes...
Es ist also "normal" nachmittags müde zu sein. Montage und den Wecker zu hassen.
Und was, wenn das alles einfach NICHT normal ist?
Und selbst wenn es "normal" wäre - willst du diesem "Normalzustand" entsprechen oder willst du mehr?
Ich wette, du willst du mehr. Sonst hättest du nicht weitergelesen.
Also, worauf wartest du noch? Du weisst doch auch, dass es auch anders geht - und dass es sich einfach soooo viel besser anfühlt, auch den Nachmittag nicht im Halbschlaf sondern voller Energie und Motivation und guter Laune anzugehen. Und das beste: das kann sogar bis abends anhalten. Sodass du noch Energie für deine Familie, deine privaten Ziele, für Weiterbildungen - vielleicht sogar ein Side-Business - hast.
Wenn du auch mehr - und nicht "normal" - sein willst, dann bin ich die richtige Mentorin für dich.